Es ist wichtig, dass wir respektvoll miteinander umgehen – mit den Menschen, den Tieren, den Pflanzen und dem, was anderen gehört. Dafür gibt es im Naturpark Diemtigtal ein paar Regeln. Diese Regeln gelten für alle. Wenn sich alle daranhalten, tragen wir zu einem guten Miteinander bei.
Hier erfährst du, welche Regeln es gibt und warum sie wichtig sind.
Für ein respektvolles Miteinander machen wir uns auf dem Bike gegenüber Wandernden bemerkbar, lassen ihnen den Vortritt und fahren im Schritttempo oder steigen kurz ab. Wir, die zu Fuss unterwegs sind, gehen auf die Seite, wenn genügend Platz ist. Gemeinsam respektieren wir Alpwirtschaften als Privatbesitz und Hütten als Zuhause von Familien und befolgen die Regeln vor Ort.
Frei laufende Hunde lösen bei Wildtieren Stress und Fluchtreaktionen aus. Auch werden sie von Kühen und Herdenschutzhunden als Bedrohung wahrgenommen. Deshalb führen wir sie an der Leine. Hundekot kann Krankheiten auf Nutztiere übertragen, weshalb wir den Kot aufnehmen und korrekt entsorgen. So schützen wir die Gesundheit der Tiere.
Wildtiere werden durch wildes Campieren gestört. Deshalb nutzen wir offizielle Camping- und Stellplätze. Wildes Campieren ist in Natur- und Wildtierschutzgebieten sowie auf Gemeindeboden verboten und nur mit Genehmigung auf Privatgrundstücken erlaubt. So schützen wir die Natur und bieten den Tieren einen ruhigen Lebensraum.
Drohnen werden von Tieren als Raubvögel wahrgenommen, was Stress und Fluchtreaktionen auslöst. Sie stören zudem das natürliche Verhalten von Vögeln, was während der Brutzeit zum Verlassen von Nestern und Jungen führen kann. Auch Menschen fühlen sich gestört oder beobachtet. Deshalb lassen wir die Drohnen zu Hause.
Damit die Durchfahrt für alle frei bleibt, insbesondere für Rettungsfahrzeuge und den landwirtschaftlichen Verkehr, parkieren wir auf ausgewiesenen Flächen. Durch den Kauf eines Parktickets am Automaten oder über die App tragen wir zu den Unterhaltskosten bei und helfen, die Infrastruktur zu erhalten.
Zur eigenen Sicherheit, zum Schutz der Natur und für ein respektvolles Miteinander informieren wir uns über die geltenden Regeln und Besonderheiten. Dazu gehört Wissen über Herdenschutzhunde, das Sammeln von Pflanzen und Pilzen, das Fischen sowie über Verbote und Schutzgebiete. Für die Tour sind wir entsprechend ausgerüstet.