© Martin Wymann

Zur Heimat Sorge zu tragen bedeutet Verantwortung zu übernehmen und achtsam unterwegs zu sein. Auf dieser Seite findest du Wissenswertes über die Schutzgebiete von nationaler Bedeutung, über die kantonalen Naturschutzgebiete im Naturpark Diemtigtal und was du persönlich zu den Schutz- und Qualitätszielen des Naturparks Diemtigtal beitragen kannst.

© Heinz Lerch

  • Schützenswerte Gebiete in ihrer Fläche und Qualität erhalten

  • Mit gezielten Aktivitäten mit Umwelteinsätzen oder Corporate Volunteering-Einsätzen zu den Naturparkzielen beitragen

  • Die Qualität der bestehenden Gebiete verbessern

Unterwegs im Diemtigtal, merkst du oft nicht, dass du dich in einem Bundesinventar befindest. Die Gebiete sind nämlich im Gelände nicht gekennzeichnet. Einzig die kantonalen Naturschutzgebiete wie zum Beispiel das Naturschutzgebiet Spillgerten mit dem Seebergsee sind mit Tafeln versehen - hier gelten in der Regel auch strengere Schutzbestimmungen.

Darum ist es umso wichtiger, überall achtsam unterwegs zu sein und die Naturparkregeln zu beachten.

© Heinz Lerch

«Zum Erhalt der Biodiversität in der Schweiz kommt Schutzgebieten eine besondere Bedeutung zu. Sie sorgen nicht nur dafür, dass Arten in ihren heimischen Lebensräumen verbleiben, sich Bestände bedrängter Arten erholen oder Ökosysteme ihre Funktionen erfüllen können. Schutzgebiete tragen auch dazu bei, dass das vielfältige Landschaftsbild der Schweiz erhalten bleibt» (Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU).

Wichtig ist für den Naturpark, die schützenswerten Gebiete in ihrer Fläche und Qualität zu erhalten, respektive die Qualität sogar zu verbessern. Deshalb trägt der Naturpark mittels gezielter Aktivitäten zu diesen Zielen bei. Im Naturschutzgebiet Wilerau haben wir so durch eine aktive Bekämpfung der invasiven Neophyten (nichteinheimische Pflanzen meist aus anderen Kontinenten) eine Qualitätssteigerung herangebracht. Der Aufbau von Kleinstrukturen wie Hecken, Asthaufen, Steinhaufen und Steinlinsen oder das Aufstellen eines Wildbienenhäuschens tragen zusätzlich zur Biodiversität dieses Gebiets bei.

Im Auftrag der Abteilung Naturförderung des Kantons Bern, des Naturparks Diemtigtal und der Alpkorporation Stierenseeberg wird das Naturschutzgebiet Seebergsee regelmässig von einem Gebietsbetreuer (ANF) kontrolliert. Bei Nichteinhalten der geforderten > Naturschutzregeln wird Anzeige erstattet.

© Martin Wymann

Für das vielbesuchte Naturschutzgebiet rund um den Seebergsee gelten spezielle Regeln. Informiere dich hier darüber.

Im Auftrag der Abteilung Naturförderung des Kantons Bern, des Naturparks Diemtigtal und der Alpkorporation Stierenseeberg wird das Naturschutzgebiet Seebergsee regelmässig von einem Gebietsbetreuer (ANF) kontrolliert. Bei Nichteinhalten der geforderten Naturschutzregeln wird Anzeige erstattet.

4,8  %

der Schweizer Waldfläche wird durch Waldreservate bedeckt. Ziel ist es, bis 2030 10% zu erreichen

70  %

der Auen wurden seit 1850 schweizweit zerstört

95  %

der Trockenwiesen und -weiden in der Schweiz sind seit 1900 verschwunden

90  %

der Moore der Schweiz wurden in den vergangenen 200 Jahren zerstört, seit 1987 (Rothenthurm-Initiative) steht der Moorschutz in der Bundesverfassung

70  %

der einheimischen Amphibien stehen auf der Roten Liste